Brandschutzbeschichtung
Brandschutzbeschichtung

Brandschutzbeschichtung

Moderne Stahlkonstruktionen haben heute ihren festen Platz in der Architektur und bieten viel gestalterischen Freiraum. Im Gegensatz zu Stahlbeton haben diese architektonisch eindrucksvollen Konstruktionen jedoch einen entscheidenden Nachteil.

Werden die Stahlträger erhitzt, so verlieren diese ab ca. 500 °C ihre Stabilität und Tragfähigkeit. Ein Gebäude mit tragenden Elementen aus Stahlträgern würde bei einem Brand somit nach kurzer Zeit zusammenstürzen. Unisolierte Stahlträger erreichen diese Temperatur teils schon nach 5 bis 10 Minuten je nach Brandlast. Eine Brandschutzbeschichtung verleiht einem Stahlträger eine größere Brandfestigkeit und macht den Träger je nach Beschichtung bis zu über eine Stunde brandresistent.

Auch für Holz und andere Materialien gibt es entsprechende Brandschutzbeschichtungen. Meist wird die Brandschutzbeschichtung mehrschichtig mit einem Pinsel oder im Airless-Verfahren aufgetragen. Die Schichtdicke liegt dabei im Millimeter-Bereich. Übersteigt die Temperatur einen bestimmten Wert, erfolgen in der Brandschutzbeschichtung chemische Reaktionen, die diese meist ab 100° C zum Aufschäumen bringt. Eine nur Millimeter dicke Schicht kann im Brandfall auf ca. 50 mm aufschäumen und dadurch eine wirksame Hitzeisolierung bilden.

Die HORNUNG GmbH führt kompetent und mit großer Erfahrung Brandschutzbeschichtungen sowohl auf Stahl als auch auf Holz und Holzwerkstoffen durch. Holz ist nach DIN 4102 ein normalentflammbarer Baustoff der Baustoffklasse B2. Nach der Beschichtung mit BC-Brandschutz-Farbe, erfüllen die meisten Holzwerkstoffe die Anforderungen der Klasse B1 (schwerentflammbar). Die Beschichtung mit BC-Brandschutz-Farbe wird im Innenbereich eingesetzt, wo z.B. behördliche Auflagen die Baustoffklasse B1 fordern und mit einer erheblichen Brandgefahr zu rechnen ist. Das kann beispielsweise in öffentlichen Gebäuden, Versammlungsräumen, Krankenhäusern, Schulen, Industriebauten, Kraftwerken, Baustellen usw. der Fall sein.